25 Tage im Reich der Mitte

Im August 2013 reisen 20 Studierende des Instituts für Geographie und Regionalforschung und 17 chinesische Studierende durch den Südosten Chinas, um das Reich der Mitte aus geographischer Perspektive zu erkunden.

Per Bus, Bahn und Flugzeug geht die Fachexkursion "Naturgefahren, Risiken und anthropogener Einfluss im südlichen China"  – geführt von Thomas Glade, Professor am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien, sowie Benjamin Thiebes und Shibiao Bai von der Nanjing Normal University – quer durch den Südosten des Landes: von Shanghai aus über Großstädte wie Nanjing und Beijing.

Dabei wird die Exkursionsgruppe durch FachexpertInnen aus der Verwaltung, verschiedenen Diensten und Universitäten begleitet. So erhalten die TeilnehmerInnen einen breiten Überblick sowohl über eine Vielzahl an Forschungsprojekten chinesischer Universitäten und Institute als auch über die unterschiedlichen Umsetzungen der großen Herausforderungen in den Verwaltungen. Diese Einblicke ergänzen das Selbststudium und ermöglichen den StudentInnen nicht nur, ein breites Fachwissen zu erlangen, sondern sollen auch die internationale Zusammenarbeit der Geographie in Österreich mit China stärken und fördern. 

Mensch und Umwelt

Die Lehrinhalte – wie Bevölkerungsentwicklung, Ökonomie und Ressourcennutzung, Naturkatastrophen oder Infrastrukturentwicklungen – beschäftigen sich alle mit der grundlegenden Frage der Mensch-Umwelt-Interaktionen. "Die Vermittlung dieser Themen am Ort des Geschehens soll den Studierenden die Anwendungsoptionen, aber auch die Schwierigkeiten der realen, lokalen Umsetzung näherbringen und sie befähigen, theoretisch angeeignetes Wissen auch praxisrelevant in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten anzuwenden", so Exkursionsleiter Thomas Glade.